Wildkräuter & Smoothies

Das Erkennen, Sammeln und Verarbeiten von Wildkräutern

Wir werden, im Zuge der Barfuß-Waldwanderung, uns mit dem korrekten Bestimmen und Sammeln von Wildkräutern beschäftigen. Die Nutzung dieser stets verfügbaren und äußerst gesundheitsfördernden Pflanzen war schon immer von Vorteil für den Menschen. In Notsituation, wie z.B. nach einer Umweltkatastrophe, ist dieses Wissen bis heute von größter Bedeutung für das Überleben. In früheren Epochen der Menschheitsgeschichte und lange vor der Erfindung der Pharmazeutischen Industrie und versuchten Entmystifizierung der Natur waren Wildkräuter ein fester Bestandteil unserer Ernährung, der Heilkunst und des alltäglichen Lebens.

 

Die effektivste und einfachste Form der Aufnahme bzw. des Integrierens von Wildkräutern in die Ernährung ist die Zubereitung von Smoothies. Der Vorteil liegt natürlich in dem Aufbrechen und Zerkleinern der Pflanzenfasern, dem Verbessern der Körperverfügbarkeit von Inhaltstoffen (z.B. durch Zugabe von verschiedenen Ölen und Konzentraten) sowie der Vergrößerung der Geschmacksvielfalt durch das Hinzufügen von Früchten, Nüssen, Säften und anderen Produkten wie z.B. Gerstengras- oder Moringapulver, Leinsamen, Weizenkleie, Brennesselsamen usw... Hier sind je nach individuellem Geschmack und Wissen, fast keine Grenzen gesetzt. Obwohl grade die Bitterstoffe und würzigen Bestandteile der Wildkräuter am förderlichsten für unsere Gesundheit sind, haben Einsteiger auf diesem Gebiet manchmal Probleme mit diesem Geschmack.

 

Wir zeigen ihnen im Workshop, wie Sie die wichtigsten Wildkräuter vor ihrer Haustür erkennen und sammeln sowie auch leckere Wildkräutersmoothies bei ihnen Zuhause zaubern können. Sie werden begeistert sein, wenn Sie erst einmal merken, wie einfach sich diese echten natürlichen Lebensmittel in ihr Leben intergrieren lassen.

 


Räucherungen

Die Benutzung von Harzen und Kräutern zum Räuchern und in der Heilkunde ist so alt wie die Geschichte des Menschheit selbst. Altägyptische, antike  und indigene Kulturen verwendeten Räucherstoffe für Rituale, Zeremonien und im Alltag. Das Herstellen dieser Räucherstoffe und Mischungen ist nachwievor eine besondere Kunst. Dem Entgegenwirken unangenehmer Gerüche und zur Dämonenvertreibung wurden den Naturstoffen die Präsenz von Gottheiten und Wesenheiten (Duft als ein Attribut des Göttlichen) nachgesagt. Als Alltagsmittel, zur Reinigung, als Opfergabe oder Geschenk und zur Kommunikation mit Hilfs- und Schutzgeistern, spirituelle Helfern, Naturwesenheiten und den Naturgewalten selbst, werden bis in die heutige Zeit hinein weltweit viele verschiedene Harze und Kräuter verräuchert.

 

Hindus benutzen Räucherungen in allen Tempeln und im häuslichen Gebrauch, während die Buddhisten Räucherungen bei Festen, Feierlichkeiten, Initiationen und Tagesritualen benutzen. Die Chinesen benutzen Räucherwaren zu Ehren der Ahnen und Hausgeister, und in Japan werden die Kami der Shinto mit Räucherungen angerufen. Die antiken Griechen verräucherten Harze als Opfer, zum Schutz vor Unglück und Krankheit. In den christlichen Kirchen wird Weihrauch und Myrrhe während der Messe verräuchert. Bei den Azteken und Mayas war der Copal-Baum als heilig eingestuft, denn dessen Harz spielte bei Festen und Zeremonien eine sehr zentrale Rolle. Bei den Indigenen in Südamerika finden wir die Nutzung von Harzen und Kräutern als Räucherstoffe in diversen Heilzeremonien.

In unserem Workshop werden wir in der Schwitzhütte und an den abendlichen Feuern verschiedene Harze, Kräuter und Mischungen verräuchern. Die Heilpflanzen und Bäume die wir nutzen werden wir ihnen vorstellen. Die Auswahl von Harzen und Kräutern passen wir gezielt unseren Ritualen an und orientieren uns dabei an schamanischen Kulturen und alten Traditionen.

 

Die Harze, als "das Blut der Bäume" oder "die Essenz der Bäume", duften unbeschreiblich gut. Sie haben die Beschaffenheit von Honig, klebrig und durchsichtig, golden oder goldweißlich undurchsichtig bis rotfarben und dunkelbraun,die Farbpalette ist sehr groß. Sie können eine zähe Masse sein, ein harter Brocken oder goldene Tropfen die erst beim Zerreiben ihren Duft abgeben. Die ätherischen Öle werden nachwievor medizinisch intensiv genutzt.

 

Die Harze wirken stets ganzheitlich mild, beruhigend und angenehm und auch konzentrationsfördernd. Sie schärfen die Sinne für das, was wichtig ist. Sie bringen Kraft und Erdung mit sich, geben uns innere Sicherheit und verbinden uns mit unserer Umwelt. Sie reinigen unsere Seele und unseren Geist und unterstützen unsere inneren und äußeren Prozesse. Sie beschützen uns und bringen Träume und Visionen. Durch den Rauch, der uns umhüllt, können wir unsere Wahrnehmung für die Natur stärken.

 

Du wirst hier viel neues Wissen bekommen und neue Erfahrungen sammeln, die du mitnehmen kannst in deinen Alltag und in dein Zuhause tragen kannst. Du wirst auch Kräuter und Harze zum Räuchern bekommen, sowie Hilfen, wie du Zuhause durch Räucherungen selbst Stress reduzieren, Ruhe und Wohlgefühl erzeugen, unangenehme Energien vertreiben und deine Gesundheit fördern und erhalten kannst.